Nothing But Thieves
11:00 Uhr
EINZIGER TERMIN IN NRW
Wenn eine Band an den Ort zurückkehrt, an dem alles begann, klingt das im Popgeschäft schnell nach Kitsch. Für die fünf Musiker von Nothing But Thieves war die Rückkehr in die Angelic Studios, eine umgebaute Scheune im englischen Banbury, jedoch eine rein pragmatische Entscheidung. Hier hatten sie vor über einem Jahrzehnt ihr Debütalbum aufgenommen. Damals waren sie Anfang zwanzig und fühlten sich wie Lottogewinner. „Wir dachten, das wird unsere erste und letzte Platte, also genießen wir einfach die Fahrt“, erinnert sich Gitarrist Dominic Craik.
Heute, vier Top-10-Alben und eine britische Nummer Eins später, ist die Band um Sänger Conor Mason eine globale Rock-Instanz. Der Weg dorthin führte vor allem über die Bühnen der Welt. Live-Konzerte und ausgedehnte Touren sind das Fundament, auf dem der Erfolg der Gruppe steht. Wer einmal erlebt hat, wie Tausende Fans in ausverkauften Hallen wie der Londoner Wembley Arena oder dem Ziggo Dome in Amsterdam jede Zeile mitsingen, versteht die Wucht dieses Kollektivs. Auf Tourneen wuchs die Band zu einer Einheit zusammen, die genau weiß, wie sie die rohe Energie einer Live-Show bändigt.
Diese Reife wollten sie im Studio nutzen. Nach dem futuristischen, streng konzipierten Album „Dead Club City” von 2023 sehnten sich die Musiker nach dem Gegenteil. „Wir wollten etwas schreiben, das ein bisschen roher, organischer und chaotischer ist“, erklärt Gitarrist Joe Langridge-Brown. Die neue Single „Evolution“ fängt genau dieses Gefühl ein. Der Song basiert auf der Dynamik, die sonst ihre Konzerte auszeichnet: Ein reduziertes, treibendes Gitarrenriff eröffnet das Stück, bevor Masons markante Stimme einsetzt und der Track durch eine massive Klangwand bricht. Textlich blickt Mason dabei auf die Anfänge in der Heimatstadt Southend-on-Sea und den dortigen Live-Club Chinnerys zurück.
Trotz des kommerziellen Drucks, der mit Milliarden Streams und Platin-Auszeichnungen einhergeht, bewahren sich Nothing But Thieves ihre Unabhängigkeit. „Wir waren beim Erschaffen von Musik schon immer wie Kinder“, sagt Conor Mason. „Es geht nur darum, wie es sich für uns anfühlt. Man kann keine Songs schreiben, nur um Scheiß zu verkaufen.“ Am Ende gehe es um die echten Momente auf der Bühne und die Verbindung zum Publikum. Wer diese Energie live erleben möchte, hat bald die Gelegenheit dazu. Nach Festivalshows im Sommer, einem Auftritt beim renommierten „BBC Radio 1‘s Big Weekend“ sowie Konzerten mit Biffy Clyro, kommt das Quintett im Januar 2027 endlich wieder nach Deutschland.
Durch ihre zentrale Lage im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz ist die LANXESS arena einfach zu erreichen. Folgen Sie den Hinweisschildern „LANXESS arena“ und „Koelnmesse“. Sie finden die LANXESS arena in unmittelbarer Nähe des Deutzer Bahnhofs (Entfernung ca. 750 m, 10 Minuten Fußweg)
Ausreichende Parkmöglichkeiten direkt an der LANXESS arena sind ausgeschildert. Nähere Informationen zu allen Parkhäusern finden Sie hier.
Grundsätzlich empfehlen wir eine frühzeitige Anreise, damit genügend Zeit für den CheckIn sowie die Sicherheits- und Ticketkontrolle bleibt.
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Die erworbenen Eintrittskarten gelten als Fahrscheine im Streckennetz des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg, wenn dies auf den Eintrittskarten per VRS-Logo vermerkt ist. Alle weiteren Informationen zur Anreise mit dem ÖPNV finden Sie hier.
Wir führen stichprobenartig Körperkontrollen durch. Je nach Gefährdungseinstufung dehnen wir den Körpercheck auch individuell aus. Bitte beachten Sie vor dem Eintritt unbedingt die Liste der verbotenen Gegenstände.
